Diversität als Erfolgsfaktor für Unternehmen der Zukunft: Coca-Cola HBC Österreich & the female factor luden zu virtueller Paneldiskussion

Coca-Cola HBC Österreich holte sich mit the female factor einen starken Partner an Bord © Coca-Cola HBC Österreich

von links nach rechts: Bettina Augeneder, HR Director Coca-Cola HBC Österreich, Mahdis Gharaei, Co-Founder the female factor, Anna Samek, HR Business Partner Support Functions & Organizational Development, Manager Coca-Cola HBC Österreich (Archivbild, Frühjahr 2020)

Von der Relevanz der Unternehmenskultur und starken Vorbildern über Stereotype bis hin zur Schlüsselrolle des Führungsteams: Gemeinsam mit rund 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und einem hochkarätigen Panel widmeten sich Coca-Cola HBC Österreich und the female factor im Rahmen eines virtuellen Events dem Thema Diversität in all seinen Facetten.

Diversität und Chancengleichheit haben bei Coca-Cola HBC Österreich seit jeher einen hohen Stellenwert. Bis 2025 habe man sich daher ambitionierte Ziele gesetzt, wie Bettina Augeneder, Human Resources Director bei Coca-Cola HBC Österreich, bereits bei der Begrüßung des Publikums betonte. „In den kommenden Jahren möchten wir gruppenweit den Anteil der Frauen in höheren Managementpositionen auf 50 Prozent erhöhen. Auch wenn wir mit aktuell 39 Prozent in Österreich bereits einen großen Beitrag leisten, liegt hier noch ein spannender Weg mit ebensolchen Aufgaben vor uns“, betont die HR-Expertin selbstkritisch. Mit der Gründung eines internen Komitees für Diversity und Inclusion habe man die Themen zwar strategisch noch stärker im Unternehmen verankert, dennoch seien besonders Impulse von außen und das Benchmarking mit Top-Playern der Industrie essenziell, um hier in den kommenden Jahren effizient voranzuschreiten.

Voneinander lernen
Nicht zuletzt aus diesem Grund hat man sich mit dem internationalen Frauennetzwerk the female factor einen starken Kooperationspartner mit an Bord geholt, der die Überzeugung von Coca-Cola HBC Österreich teilt: „Ein divers aufgestelltes Führungsteam setzt den Ton für jede Organisation und wirkt sich auf die Unternehmenskultur aus. Daher müssen Diversity und Inclusion von Entscheidungsträgerinnen und -trägern täglich gelebt werden, um eine tatsächliche Veränderung in der Rekrutierung, Zusammenstellung und erfolgreichen Führung von Teams im gesamten Unternehmen nachhaltig zu erreichen“, freut sich Mahdis Gharaei, Co-Founder von the female factor über die Zusammenarbeit.
„Aus diesem Grund kooperieren wir mit nationalen als auch internationalen Unternehmen, die Diversity und Inclusion nicht als Nice-to-Have betrachten, sondern sich messbare Ziele setzen. Bei der Erreichung dieser Ziele unterstützen wir, insbesondere im Bereich Gender Diversity.“

Für ein virtuelles Event mit Keynote und anschließender Panel Diskussion konnten die beiden Partner drei Expertinnen renommierter, international tätiger Unternehmen gewinnen: Im Rahmen der rund eineinhalbstündigen Veranstaltung diskutierten Beatrix Praeceptor, Chief Procurement Officer der Mondi Group, Kaitlyn WonJung Chang, Brand Innovation Lead bei Accenture Interactive, und Georgiana Lazar, Head of Human Capital der Unicredit Bank Austria, gemeinsam mit Sinisa Asonja, Country Logistics Manager bei Coca-Cola HBC Österreich, und Moderatorin Mahdis Gharaei über die Erfolgsfaktoren diverser Teams.

Bekenntnis zur Vielfalt beginnt beim Recruiting
Und auch wenn offen, angeregt und manchmal auch (selbst-)kritisch diskutiert wurde, waren sich die Expertinnen und Experten in einem einig: Wer als Unternehmen in Zukunft erfolgreich sein will, kommt an diversen Teams nicht vorbei. „Vielfältigere Perspektiven, eine erhöhte Kreativität und verbesserte Entscheidungsfindung sind nur einige der Vorteile, die sich aus vielen unterschiedlichen Perspektiven ergeben“, führt Sinisa Asonja von Coca-Cola HBC Österreich aus. Mit einer Unternehmensphilosophie, die Talent-Vielfalt fordere und fördere, sei man daher auf dem richtigen Weg, um nachhaltig und erfolgreich zu wachsen.

Gerade österreichischen Unternehmen wurde hier jedoch auch noch Optimierungspotenzial attestiert, wie Kaitlyn WonJung Chang anmerkt: „Als ich in Österreich noch relativ neu war, kam ich nicht umhin, den starken Mangel an Vielfalt in österreichischen Kreativagenturen zu bemerken.“ Bei der Rekrutierung habe sie daher selbst, so Chang, stets einen besonderen Schwerpunkt auf Vielfalt gelegt. „Nicht nur über Geschlechter-Diversität, sondern auch über Hautfarbe und Hintergrundkulturen, Alter und auch verschiedene Spektren von physischen und psychischen Behinderungen und Fähigkeiten hinweg.“ Schon die Art und Weise, wie ein Stelleninserat gestaltet sei, schaffe hier die Voraussetzungen für ein erfolgreiches, diverses Recruiting.

Herausforderungen begegnen
Im Zuge der Diskussion wurden aber auch mögliche Herausforderungen, die Unternehmen wie Teams begegnen können, offen angesprochen. „Bei jeder neuen ‚vielfältigen‘ Einstellung wird es – unabhängig davon, wie divers das Team bereits aufgestellt sein mag – möglicherweise nicht immer einfach sein, eine Einheit herzustellen“, erzählen die Expertinnen und Experten von ihren Erfahrungen. Beatrix Praeceptor, die in ihrer Keynote gleich zu Beginn ausführlich auf die „Diversity und Inclusion-Journey“ der Mondi Gruppe einging, betont in diesen Zusammenhang, dass für eine erfolgreiche Vielfalt in Teams Sicherheit und Offenheit eine wichtige Rolle spielen würden: „Die Menschen müssen sich sicher fühlen, um sich zu äußern, und die Gewissheit haben, gehört und berücksichtigt zu werden - egal woher sie kommen und welche Voraussetzungen sie mitbringen.“ Eine solche Kultur herzustellen, erfordere möglicherweise anfangs mehr Energie und Ressourcen, sei aber wertvoll investierte Zeit, so die erfahrene Führungskraft.

Diversität leben
Der Wille zu mehr Diversität im Unternehmen müsse daher vom gesamten Unternehmen mitgetragen werden. Georgiana Lazar, Head of Human Capital bei der Unicredit Bank Austria, betont in diesem Zusammenhang die Schlüsselrolle des Bereichs Human Resources: „Unsere Aufgabe ist es, Diversity und Inklusion über alle Ebenen des Unternehmens voranzutreiben. Während das Führungsteam ermutigt werden muss, selbst als Botschafter für Diversity und Inclusion voranzugehen und das Thema strategisch voranzutreiben, ist es ebenso essenziell, innerhalb des gesamten Teams eine Kultur der Inklusion zu schaffen.“ Zwei wichtige Faktoren, um letztere zu fördern, seien zum einen das Bewusstsein für Diversity und Inclusion Themen, als auch der aktive Einbezug der Mitarbeitenden in die Maßnahmen.

Inklusion braucht seine Zeit
Zuletzt forderte das Panel aber auch ein wenig Geduld ein: Es brauche auch immer etwas Zeit, bis umgesetzte Maßnahmen im Unternehmen zu greifen beginnen. Rund ein Jahr müsse man daher investieren, bis konkrete Ergebnisse zu sehen wären. Schon jetzt zu beginnen, sei daher eine wertvolle Entscheidung für die Zukunft, zu der jede und jeder Einzelne beitragen könne. Denn, so Kaitlyn WonJung Chang abschließend: „Inclusion starts with an I.“


Weitere Stimmen zum Event (in alphabetischer Reihenfolge):

„Wer ein diverses Team zu einem großen Ganzen vereinen möchte, muss sich nicht nur fragen, welches Talent oder welche Perspektive man in sein ganz persönliches Puzzle integrieren möchte. Man muss umgekehrt auch eine Umgebung bereitstellen, in dem sich ein neues Teammitglied wohlfühlt und wachsen kann – unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft.“
Sinisa Asonja, Country Logistics Manager, Coca-Coca HBC Österreich

„Auch wenn der Push-Back anfangs ziemlich groß war: Mit der Zeit begann unser gesamtes Team die Vorteile der Vielfalt in Bezug auf Kreativität und Innovation zu spüren. Denn obwohl wir – wie jedes Team – unsere Höhen und Tiefen hatten, gewannen wir in nur einem Jahr mehr als 40 internationale Kreativitäts-Preise. Diese Erfahrung hat mich vollständig vom Nutzen diverser Teams für Kreativität und Innovation überzeugt.“
Kaitlyn WonJung Chang, Brand Innovation Lead, Accenture Interactive

„Letztendlich gibt es sehr viele Möglichkeiten, Vielfalt und Inklusion zu unterstützen und voranzutreiben. Das Wichtigste ist also, jetzt damit zu beginnen. Auch wenn es uns gelingt, nur für eine Person oder einen Termin einen positiven Unterschied zu machen, ist das bereits ein Gewinn.“
 Georgiana Lazar, Head of Human Capital, Unicredit Bank Austria

„Erfolgreiche Vielfalt in Teams erfordert zweierlei: eine ehrliche Neugier für unterschiedliche Perspektiven unterschiedlicher Persönlichkeiten sowie einen integrativen Interaktionsstil. Beide Zutaten sollten von uns als Führungspersönlichkeiten gelebt werden und Teil der Kultur werden, in der wir tätig sind.“
Beatrix Praeceptor, Chief Procurement Officer, Mondi Group

 

Die Unternehmen

Über Coca-Cola HBC Österreich:
Coca-Cola HBC Österreich versorgt flächendeckend den gesamten österreichischen Markt mit Produkten aus dem Hause Coca-Cola. Das Unternehmen beschäftigt rund 1.000 Mitarbeitende in Österreich – im hochmodernen Produktions- und Logistikzentrum bzw. regionalen Verkaufszentren und Auslieferungslagern. Als einer der führenden österreichischen Getränkepartner bietet Coca-Cola HBC Österreich ein innovatives, auf die Bedürfnisse der Konsumentinnen und Konsumenten abgestimmtes Produktsortiment an – 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Neben den bekannten Marken Coca-Cola, Fanta und Sprite zählen unter anderem auch das österreichische Mineralwasser Römerquelle, FUZETEA, die Premium-Biomarke Honest, Cappy, der Energy Drink Monster und die pflanzenbasierten Drinks AdeZ zum breiten Produktportfolio. Coca-Cola HBC Österreich ist zudem exklusiver Vertriebspartner von Costa Coffee sowie der internationalen Premium Spiritousenmarken Nemiroff, Glendalough und Lucano.

Der Großteil der für den österreichischen Markt bestimmten Getränke aus dem Hause Coca-Cola HBC wird im burgenländischen Edelstal abgefüllt und von dort aus distribuiert. Rund 60.000 Kunden aus Lebensmittelhandel und Gastronomie versorgen Konsumenten in ganz Österreich mit Getränken aus dem Hause Coca-Cola. 6.000 Kaltgetränkeautomaten sorgen dafür, dass die Getränke stets auf Armeslänge und gekühlt zur Erfrischung verfügbar sind.

Coca-Cola ist seit 1929 ein wertvoller Bestandteil der heimischen Wirtschaft. Verantwortungsvolles Handeln innerhalb des lokalen Umfelds sowie der nachhaltige Umgang mit Ressourcen sind fest in der Unternehmensstrategie verankert. Die ehrgeizigen Nachhaltigkeitsziele fokussieren neben den Bereichen Wasser, Energie und Mitarbeitende auf die globale Vision „World Without Waste“ – eine Welt ohne Abfall. Im Rahmen dieser Strategie fördert Coca-Cola innovative Verpackungslösungen wie die Anhebung des rPET-Anteils über das gesamte Portfolio hinweg, sowie starke Partnerschaften zur Erhöhung der Sammelquoten.

Coca-Cola HBC Österreich ist ein Tochterunternehmen der Coca-Cola HBC Bottling Company AG mit Sitz in der Schweiz. Das Unternehmen ist ein wachstumsorientierter Verbrauchsgüter- und strategischer Abfüllpartner der The Coca-Cola Company mit einem Verkaufsvolumen von über 2 Milliarden unit cases und versorgt mit Produktions- und Distributionszentren in 28 Ländern jährlich rund 615 Millionen Konsumentinnen und Konsumenten. Das Unternehmen notiert an der Börse in London mit Zweitlistung in Athen. Coca-Cola HBC ist im Dow Jones Sustainability Index und im FTSE4Good Index gelistet.

Weitere Informationen auf www.coca-colahellenic.at

 


Über the female factor
The female factor ist eine der am schnellsten wachsenden Communities für die nächste Generation an weiblichen Führungskräften. Mittels Wissensvermittlung, Netzwerk und einem internationalen Mentoring-Programm fördert die Plattform die Potentialentfaltung von ambitionierten Frauen.

https://www.femalefactor.global/
 

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Bilder (2)

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6 000 x 4 000 © Coca-Cola HBC Österreich
Hochkarätiges Panel
960 x 449 © Coca-Cola HBC Österreich


Presse­kontakt

Mark Joainig
Coca-Cola HBC Austria GmbH
Clemens-Holzmeister-Straße 6, 
1100 Wien 
Tel: +43 (0) 664 96 26 839, E-Mail: mark.joainig@cchellenic.com; medien.at@cchellenic.com

Julia Fassl
MPW-1060
Tel: +43 (0) 1 504 16 14 0
E-Mail: austria@mpw-1060.com

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von links nach rechts: Bettina Augeneder, HR Director Coca-Cola HBC Österreich, Mahdis Gharaei, Co-Founder the female factor, Anna Samek, HR Business Partner Support Functions & Organizational Development, Manager Coca-Cola HBC Österreich (Archivbild, Frühjahr 2020)

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